Dienstag, 11. Dezember 2018

Erlös aus Domsekt an den Dombauverein übergeben

(v.l.n.r.) Bettina Steiger (Geschäftsstelle Dombauverein), Mathias Geisert (Vorstand Dombauverein), Dr. Gottfried Jung (Vorstandsvorsitzender Dombauverein), Dr. Bastian Klohr (Geschäftsführender Vorstand der Weinbiet Manufaktur eG), Winfried Szkutnik (Schatzmeister Dombauverein)

5000 Euro zu Gunsten des Domerhalts über Sektverkauf erwirtschaftet

Der in einer Blindverkostung ausgewählte Domsekt des Speyerer Dombauvereins hat im Jahr 2018 5000 Euro zu Gunsten des Doms erlöst. Dies teilte der Vorstandsvorsitzende des Dombauvereins Dr. Gottfried Jung mit. Bewusst habe man die Ausschüttung der Einnahmen in der Vorweihnachtszeit vermeldet, um vor den Feiertagen an den Sekt als Präsent und Getränk zu erinnern, sagte Jung.

„Es ehrt uns, dass wir mit dem Domsekt einen Beitrag zum Domerhalt leisten können“, freute sich Dr. Bastian Klohr, geschäftsführender Vorstand der Weinbiet Manufaktur eG, welche den Domsekt herstellt und vertreibt. Den Dom nannte Klohr ein „Identifikationsobjekt für die gesamte Pfalz“, so sei eine Flasche mit diesem Wahrzeichen schon ein Hingucker. Das Etikett wurde, wie auch für die Flaschen der Domweine, vom Speyerer Künstler Johannes Doerr gestaltet.

Der Domsekt ist derzeit ein Riesling brut aus dem 2016er Jahrgang. 1,50 Euro pro verkaufter Flasche gehen dabei an den Dombauverein. 3.200 Flaschen wurden 2018 verkauft, die Weinbiet Manufaktur eG rundete den Erlös auf 5000 Euro auf. Erhältlich ist der Domsekt in der Dom-Info auf der Südseite des Doms, in der Geschäftsstelle des Dombauvereins am Edith-Stein-Platz sowie in einigen Einzelhandelsgeschäften und Kaufhäusern der Region.

 Der Vorstandsvorsitzende des Dombauvereins Jung nutze den Termin, um auf das neue Format des seit September erhältlichen Dombrots hinzuweisen, das es nun in einer kleineren Variante als 500-Gramm Brot gibt. Davon erhoffen sich der Dombauverein und die Bäckerei Görtz einen höheren Absatz und damit einen höheren Erlös zu Gunsten des Doms. 

Für einen kleinen Jahresrückblick war zwischen zwei Schlucken Sekt ebenfalls noch Platz. So freute Jung sich über die 86 Neueintritte, die der Dombauverein in diesem Jahr zu verzeichnen hatte. „Das ist der höchste Zuwachs der letzten fünf Jahre“, so der Vorstand des Vereins. 2018 konnten die rund 2.600 Mitglieder des Vereins sich über neue Vergünstigungen freuen: Zum einen wird ihnen beim benachbarten Technikmuseum ein Rabatt eingeräumt, zum anderen hatten die Mitglieder des Vereins 2018 kostenfreien Zutritt zur Krypta des Doms. 2019 wolle man an die positive Entwicklung der Mitgliederzahlen anknüpfen, sagte Jung. Als besonderen „Mehrwert“ für die Vereinsmitglieder nannte er dabei den kostenfreien Eintritt zu Kaisersaal und Turm während der Saison von April bis Oktober 2019, den Domkustos Peter Schappert angeboten hatte. Auch darin könne ein Anreiz bestehen, dem Verein beizutreten, so Jung.

Anzeige

Folgende Unternehmen, Einrichtungen und Organisationen unterstützen den Dombauverein:

Anzeige