Montag, 15. Januar 2018

Briefmarkenausstellung des Dombauvereins eröffnet

Umfangreiche Präsentation zum Thema "Der Dom auf Briefmarken" - noch bis zum 23. Februar im im Foyer der Volksbank Kur- und Rheinpfalz Speyer

Der Dombauverein verfügt über eine reichhaltige und sehenswerte Sammlung historischer Briefmarken, die nun in Kooperation mit dem Briefmarkensammlerverein Speyer der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Die Ausstellung "Der Dom auf Briefmarken" ist vom 26. Januar bis zum 23. Februar im Foyer der Volksbank Kur- und Rheinpfalz Speyer zu sehen. Zur Eröffnung am 25. Januar waren zahlreichen Philatelisten und interessierte Bürger gekommen, um sich die Präsentation zu besehen. Darunter auch der Weihbischof und Dompropst Otto Georgens und Dompfarrer Matthias Bender.

Begrüßt wurden die Anwesenden von Winfried Szkutnik, Vorstandsmitglied der Volksbank Kur- und Rheinpfalz und zugleich Vorstand des Dombauvereins. Der Vorstandsvorsitzende des Dombauvereins Prof. Dr. Gottfried Jung zeigte sich erfreut über die Möglichkeit, die Sammlung öffentlich zu zeigen. Er erläuterte, dass es sich bei dem Exponat um eine in vielen Jahren zusammengetragene Sammlung von Kurt Keller handele, die der Dombauverein übernommen hat. Der Vorsitzende des Briefmarken Sammlervereins Harald Janssen dankte ebenfalls der Volksbank und dem Dombauverein für die Möglichkeit, mit der Ausstellung den Stellenwert der Briefmarke als Kulturgut zu dokumentieren. Im Anschluss erläuterte der Sammler Kurt Keller die Bedeutung des Doms als Briefmarkenmotiv: „Nicht weniger als vier deutsche Briefmarken zeigen Speyer und den Dom“, damit sei der Dom „ungewöhnlich oft philatelistisch präsent“, so Keller. „Daneben finden sich auch ausländische Marken mit dem Konterfei des Domes von Vatikan, Antigua und Barbuda, Equatorial-Guinea und gar von Canouan, einem Teilgebiet der Grenadinen.“ Dazu kommen Marken mit Bezügen zu verschiedener Jubiläen oder Restaurierungsmaßnahmen am Dom sowie Gebäuden aus der Umgebung des Doms. Es finden sich auch Marken mit „Köpfen“ in der Ausstellung, beispielsweise dem Konterfei der Heiligen Edith Stein, sowie berühmter Besucher des Doms inklusive Papst Johannes Paul II. Zu den Raritäten gehört eine Marke die den Stempel des Kuftschiffs Graf Zeppelin trägt und 1929 von der abgebrochenen 1. Amerikafahr des Luftschiffs aus gesendet wurde.

Die Besucher der Ausstellung können sich auf mehr als „nur“ Briefmarken freuen. „Was in keinem philatelistischen Exponat fehlen darf sind die diversen Stempel, mit denen Briefmarken entwertet werden, „ erläuterte der Sammler Kurt Keller. Dazu kommen Postkarten und Umschläge mit eingedruckten Wertzeichen. Das alles ist auf ansprechenden Blättern präsentiert, die zusätzlich Informationen zum Motiv der Marke erhalten. So eröffnet die Präsentation der Sammlung „Der Dom auf Briefmarken“ nicht nur einen besonderen Blick auf den Dom sondern auch auf das Sammeln von Briefmarken.

Text und Fotos: Friederike Walter

Bildunterschriften von oben nach unten: 

Prof. Dr. Gottfried Jung, Vorstandsvorsitzender des Dombauvereins bei der Eröffnung

Sammler Kurt Keller stellt den Aufbau und Inhalt der Ausstellung vor

Dompfarrer Matthias Bender und Weihbischof Otto Georgens beim Betrachten der Ausstellung „Der Dom auf Briefmarken“

Rarität – Dom-Briefmarke mit Stempel des Luftschiffs Graf Zeppelin

Der 1. Vorsitzende des Briefmarkensammlervereins Speyer Harald Janssen erläutert einzelne Marken

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