Der Dombauverein Speyer und seine Vorläufer

Ein erster Dombauverein wurde Oktober 1853 unter Bischof Nikolaus von Weis gegründet. Dieser erste Speyer Dombauverein löste sich noch Mitte des 19. Jahrhunderts wieder auf. Nach Vollendung des unter Baudirektor Heinrich Hübsch 1854-58 errichteten Westbaus hatte er seine Aufgaben erfüllt.

Der erste Speyerer Dombauverein ist somit einer der ältesten Vereine dieser Art: Sehr bedeutend ist der bereits 1842 gegründete Zentral-Dombau-Verein zu Köln. 1890 war der Freiburger Münsterbauverein ins Leben gerufen worden, der seit dieser Zeit für das äußere Steinwerk und die Bauunterhaltung des Münsters (seit 1827 Bischofskirche) verantwortlich ist.

Die Gründung eines zweiten Dombauvereins in Speyer erfolgte November 1928 unter Bischof Ludwig Sebastian. Eine Behebung statisch konstruktiver Schäden an der Apsis, in der Vierung und im Querhaus war notwendig geworden.

Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten 1933 durfte sich der Dombauverein nicht mehr betätigen.

Im März 1958 rief Bischof Dr. Isidor Markus Emmanuel zur Neugründung des Dombauvereins auf; dieser Verein kann wohl als Reaktivierung des Vereins von 1928 verstanden werden. Auch die Satzung von 1958 war eine modifizierte Variante der Satzung von 1928. Ziel war die Unterstützung der großen Sanierungsmaßnahme, die seit 1957 lief. 1971 wurde der Verein durch einstimmigen Beschluß der Versammlung aufgelöst, da er seinen Zweck nach Abschluß der Restaurierung erfüllt hatte.

Der aktuelle, somit dritte Speyerer Dombauverein wurde März 1995 gegründet. Die Anfänge reichen fast fünf Jahre zurück. 1994 stellte Domkapitular Hubert Sedlmair die Idee einen (neuen) Dombauverein zu gründen, Bischof Dr. Anton Schlembach und dem Domkapitel vor.
Wichtige Initiatoren waren Domkapitular Hubert Sedlmair (damals Summus Custos des Domes), der Dezember 2005 verstorbene Domdekan Hugo Büchler und Dombaumeister Alfred Klimt.

Der Kaiserdom zu Speyer - UNESCO Weltkulturerbe

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Folgende Unternehmen, Einrichtungen und Organisationen unterstützen den Dombauverein:

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