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Tag der Mitglieder 2008 in Worms

Wie schon in den vergangenen Jahren fand auch der Mitgliedertag 2008 eine großartige Resonanz.

IMG 0927 Über 100 Mitglieder nahmen an diesem Tag der Begegnung teil, der am Samstag, 30. August in Worms veranstaltet wurde. Gut die Hälfte der Teilnehmer reiste mit dem angebotenen Busservice ab Speyer an. Der Vorsitzende des Wormser Dombauvereins, Herr Heinz Mauer, begrüßte die Speyerer Gäste am Südportal des Wormser Domes. Dr. Walter Appel Vorsitzender des Speyerer Dombauver-eins, zeigte sich sehr erfreut über die große Anzahl angereister Mitglieder. Er dankte dem Wormser Dompropst Engelbert Prieß für die Erlaubnis, auch den Chor mit dem barocken Chorgestühl und dem 1738-42 errichteten Hochaltar von Balthasar Neumann aus unmittelbarer Nähe besichtigen zu dürfen. Dank gebührt auch Frau Iris Muth, Geschäftsführerin des Wormser Dombauvereins, für die gute Zu-sammenarbeit.

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In Gruppen aufgeteilt erfolgte als erster Programmpunkt eine ausführliche Dombesichtigung. Baugeschichte, die Verbindungen mit dem Speyerer Dom (Langhaus) sowie die reiche Ausstattung wurden durch kundige Domführer sehr gut vermittelt.

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Nach einer Mittagspause – viele nahmen das Angebot an, in einem nahen Lokal zu speisen und sich zu gedanklich auszutauschen – begann gegen 14.30 Uhr das Nachmittagsprogramm. Wiederum in Gruppen aufgeteilt, war zunächst ein Besuch auf dem Jüdischen Friedhofs anberaumt. Der sog. „Heilige Sand", diente den Juden seit dem 11. Jahrhundert als Begräbnisplatz, er gilt als ältester erhaltener jüdischer Friedhof Europas. Der Stadtrundgang, vorbei am Luther-Denkmal von 1868, endete im ehemaligen jüdischen Viertel.

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Eine herausragende Stellung nahm einst die Wormser jüdische Gemeinde ein, sie war im 11. Jahrhundert (zusammen mit der Mainzer und Speyerer Gemeinde) eine der bedeutendsten im Reich. Die 1034 erbaute Synagoge gilt als die älteste in Deutschland. In dem 1959-61 nach Zerstörungen im Dritten Reich wieder aufgebauten Bauwerk klang der Mitgliedertag aus. Dr. Pia Heberer, Leiterin des Referats Bauforschung bei der Generaldirektion Kulturelles Erbe, Direktion Landesdenkmalpflege in Mainz, hielt einen interessanten Vortrag über die drei sog. SchUM-Städte Speyer, Mainz und Worms. Anschließend konnte die unterirdische Badeanlage (Mikwe) von 1185/86 besichtigt werden. Gegen 17 Uhr klang ein gelungener Mitgliedertag mit vielen neuen Eindrücken aus.

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