http://www.dombauverein-speyer.de/
Zurück zur Startseite  Rückblick
[Start]
[Inhalt]
[Suche]


Drucken

 

Studienfahrt 2008 nach Dresden

Studienfahrt Dresden und Umgebung: 25. September – 2. Oktober

IMG 1032

Die Studienfahrt 2008 des Dombauvereins Speyer führte nach Dresden und Umgebung. Die alte sächsische Residenz- und heutige Landeshauptstadt präsentierte sich wahrlich als ein Kunst- und Kulturzentrum von europäischem Rang. Den Weltruf Dresdens, das sog. „Augusteische Zeitalter“, begründeten die kunstsinnigen Regenten Friedrich August I. und sein Sohn Friedrich August II. Rund 70 Jahre, von 1694 bis 1763 dauerte diese Blütezeit. Die Reiseleitung hatte Dr. Walter Appel inne, er hatte auch mit dem Ferienwerk der Diözese das Programm der Studienfahrt erarbeitet. Im Hotel Pullmann am südlichen Ende der Prager Straße war die Gruppe sehr gut und zentrumsnah untergebracht.

Ein erster Rundgang führte zum Theaterplatz. Der Zwinger zählt zu den bedeutendsten Bauten des Spätbarock in Europa. Baumeister Matthäus Daniel Pöppelmann und Bildhauer Balthasar Permoser schufen hier im frühen 18. Jahrhundert ein singuläres Bauwerk. Hochinteressant war die Führung in der Frauenkirche durch Herrn Dipl.-Ing./Arch. Christoph Frenzel, Geschäftsführer der Stiftung Frauenkirche und einen weiteren Mitarbeiter. Der römische Architekt Gaetano Chiaveri erbaute ab 1739 Sachsens größte Kirche, die ehem. Katholische Hofkirche, heutige Kathedrale St. Trinitatis. Die engagierte Führung durch Schwester Simone – sie zeigte uns auch die Unterkirche mit den Grüften - beeindruckte alle Teilnehmer. Sehenswert auch die Kreuzkirche am Altmarkt.

Sonntags standen nach dem Gottesdienst beide Teile des weltberühmten Grünen Gewölbes auf dem Programm. Diese wohl prächtigste Schatzkammer der Welt wird seit 2006 wieder im Dresdner Residenzschloss ausgestellt: spektakuläre Arbeiten aus Elfenbein, Korallen, Bernstein, Meisterwerke der Goldschmiede-, Juwelier und Emailkunst.

img_0977_01 img_0982_01 img_1001_01

Besonderen Wert legte der Dombauverein auf die kunsthistorisch reiche Umgebung Dresdens: malerische Städte, eindrucksvolle Kirchen und prächtige Schlösser. Der gotische Dom in Meißen besitzt eine wertvolle Ausstattung, darunter die Stifterfiguren im Chor aus der Werkstatt des sog. Naumburger Meisters. Die Albrechtsburg gehört zu den wenigen unverfälscht erhaltenen spätgotischen Profanbauten. Einblicke in die Kunst des „weißen Goldes“ gewährte die Staatliche Porzellanmanufaktur. Zu den herausragenden Schlossbauten Sachsens zählt Schloss Moritzburg, Jagdschloss August des Starken, inmitten eines künstlichen Teiches gelegen.

Von der Dresdner Elbterrasse aus fuhr die Gruppe mit einem historischen Raddampfer von 1926 zum Schloss Pillnitz. Dieser Bau, einstige Sommerresidenz des sächsischen Hofes, wurde 1720/22 direkt an der Elbe errichtet. Ein Tag war der Lausitz gewidmet. Wir besichtigten das 1248 gegründete Kloster Sankt Marienstern und das prächtige Görlitz, mit 3500 größtenteils restaurierten Baudenkmälern weist die östlichste Stadt Deutschlands eines der besterhaltenen historischen Stadtbilder auf. Besonders erwähnenswert Peterskirche, eine fünfschiffige spätgotische Hallenkirche mit einer berühmten Orgel, der sog. Sonnenorgel aus dem 18. Jahrhundert.

img_1045 img_1076 img_1087

Die spätgotischen Hallenkirchen Sachsens stellten besondere Höhepunkte der Fahrt dar. Im Erzgebirge besichtigten wir die großen Kirchen in Annaberg-Buchholz und Freiberg, beide mit reicher Ausstattung. In Pirna überraschte die bestens sanierte Altstadt und die spätgotische Hallenkirche St. Marien, ein Bau, der durch Raumweite, harmonische Proportionen und reiche Deckenmalerei zu beeindrucken weiß. Elbaufwärts von Dresden liegt das Elbsandsteingebirge, die Sächsische Schweiz. Reizvoll war der Blick bei Sonnenuntergang von der Basteibrücke hinunter ins Elbtal. Zusätzlich in das Programm eingebaut wurde ein Besuch unter der Brühlschen Terrasse. Dort sind noch Teile der alten Festung erhalten. Der Verein „Brühlsche Terrasse“ erläuterte uns seine Räume, dort wurde anhand zahlreicher Stadtmodelle das alte Dresden wieder lebendig. Am Abreisetag wurde noch die berühmte Semperoper besichtigt - mit 96% Auslastung das derzeit effizienteste Operhaus Deutschlands. Mit vielen neuen Eindrücken kehrte der Dombauverein nach Speyer zurück.

| Aktuelles | Der Dombauverein | Dombausteine | Jahresübersicht | Kaiserdom zu Speyer | Rückblick |
Deutsch | Englisch | Französisch | Spanisch | Italienisch | Niederländisch © 2007 by Dombauverein Speyer e.V. - Impressum
[Email] Shop-Empfehlung Designed and hosted by Speyer Net AG
zum Seitenanfang zum Seitenanfang