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Die Orgelempore

Wir trafen uns im Westbau, Ansicht des Domes von der Via Triumphalis (Maximilianstrasse) aus, um über den Turmaufgang zur Orgelempore zu gelangen. Von diesem ersten Aussichtspunkt hat man einen wundervollen Blick über den gesamten Innenraum dieses gewaltigen Bauwerkes.

Das gesamte überblickbare Langhaus beträgt etwa 105 m. Die gesamte Baumasse incl. Fundamente (ca. 220.000 qm) würde Platz für ca. 220 Einfamilienhäuser bieten. Das Gewicht der insgesamt 9 Glocken beträgt 12 t und die Dachfläche entspricht in etwa der Größe eines Fußballfeldes.

orgelempore.jpg

Von diesem Standpunkt aus sieht man auch sehr schön die restaurierte Schraudolphsche Ausmalung. Für jedes Motiv wurde von Schraudolph eine Skizze und ein Entwurf, bereits in Öl, angefertigt, die wir später im Kaisersaal, der Raum über dem Westbau unter dem Glockenraum, besichtigen konnten. Auch die Deckengewölbe waren ursprünglich einmal mit einer Ornamentmalerei ausgeschmückt.

Um das Raumklima (Luftfeuchte, Temperatur) zu überwachen, hängen von der Decke an mehreren Stellen Messfühler in verschiedenen Höhen, die mittels Computer überwacht werden und automatisch die entsprechende Öffnung der Fenster veranlassen. An manchen Tagen hat der Dom über 20.000 Besucher.

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