Das Marien-Patrozinium und die Darstellungen Mariens im Dom |
Das Marien-Patrozinium hat eine lange Geschichte in den Speyerer Kirchen.
Bei Ausgrabungen auf dem Gelände des ehemaligen Germansstiftes, das heute von Priesterseminar überbaut ist, wurde unter anderem eine kleine einschiffige Kirche (6. Jahrhundert)und eine größere dreischiffige Kirche (7. Jahrhundert) sowie eine Klosteranlage freigelegt. Diese letztgenannte Kirche hatte bereits ein Marienpatrozinium.
Zwischen 782 und 859, wahrscheinlich 850 (Weindel, 1972) wurde unter Bischof Gebehart ein neuer karolingischer Dom erbaut. Diesen karolingischen Marien-Dom bestätigen verschiedene Kaiser durch reichlich ausgestattete Güterschenkungen. Diese Dom stand an der Stelle an der Konrad II seinen Dom errichtete. Die große Baugrube des salischen Domes hat offensichtlich alle Überreste des alten Domes beseitigt.
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Unmittelbar über dem Hauptportal ist neben anderen Patronen auch Maria zu finden.
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Im südlichen Seitenschiff findet sich ein Epitaph für Johannes von Droste, Domherr zu Speyer und Münster, gestorben 1713. Er zeigt das alte Gnadenbild Maria mit dem Kinde, verehrt von Johannes dem Täufer, von Bernhard von Clairvaux und den Erzengeln Michael und Raphael.
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Maria wird ebenfalls dargestellt im Gestühl des Chores bzw. der Apsis als Symbol der Kirche.
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Eine weitere Darstellung findet sich in der Afra–Kapelle: ein Verkündigungs-Relief als Grabmahl des Bischofs Siegfried III von Venningen (gestorben 1459)
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