Der Dom zu Speyer

Dombauverein Speyer

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Tag der jungen Familien 2014

Mitgliederversammlung des Dombauvereins
 
Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des Dombauvereins am Samstag, 15. März in der Speyerer Stadthalle würdigten Oberbürgermeister Hansjörg Eger und der Stellvertretende Vorsitzende der Europäischen Stiftung Kaiserdom Dr. Georg Gölter mit Grußworten die Arbeit des Dombauvereins und die ausgezeichneten Ergebnisse des Jahres 2013.
 
In seinem Rückblick auf die zahlreichen Veranstaltungen des zurückliegenden Jahres und die attraktiven neuen Dombausteine wie unter anderem „Domgeist“ und „Domkalender“ hob der Vorsitzende des nun seit neunzehn Jahren bestehenden Vereins, Dr. Wolfgang Hissnauer, auch die Neugestaltung der Homepage hervor. Auch die im Rahmen des Kassenberichts vorgetragenen Einnahmen des Jahres durch den Schatzmeister des Dombauvereins, Winfried Szkutnik sind beachtlich. Sie sind Ausdruck des erfolgreichen Bemühens des Vereins, mit seinen Aktivitäten zum Erhalt des Weltkulturerbes, der Speyerer Kathedrale, entscheidend beizutragen.
 

Mitgliederversammlung 2014

Auch in diesem Jahr wurden wieder Mitglieder des Dombauvereins für ihr jahrelanges Engagement geehrt.

Den Abschluss der Versammlung bildeten die Ausführungen des Dombaumeisters, Mario Colletto, der über die Baumaßnahmen am Dom im zurückliegenden Jahr sprach und die für das Jahr 2014 geplanten Baumaßnahmen beleuchtete.
 
Ziel ist es, im laufenden Jahr 2014 die Zahl der Mitglieder weiter zu steigern, die Spendenfreudigkeit zu beleben, attraktive „Dombausteine“ zu verkaufen und mit interessanten Veranstaltungen das Interesse der Menschen am Dom wach zu halten. Als nächstes Großereignis steht das Konzert „Baden schaut über den Rhein“ am 04. Mai an.
 

Wolfgang Hissnauer

Bericht des Dombaumeisters
zu den baulichen Maßnahmen in den Jahren 2013 und 2014
 
 
Im Jahr 2013 ausgeführte Arbeiten
 
2013 war ein aktives Jahr, das noch ganz im Zeichen des neu eröffneten Kaisersaals und der Aussichtsplattform stand. Die wesentlichen Arbeiten waren zwar abgeschlossen, der laufende Betrieb musste aber zeigen, ob die durchgeführten Maßnahmen dem Besucherstrom standhalten konnten. Es lief alles gut und wir konnten im ersten Besucherjahr umfangreiche Erfahrungen sammeln. Diese führten zu Revisionsarbeiten, die von November 2013 bis April 2014 ausgeführt wurden und noch werden.
 
 
Im Zugangsbereich zum Saal wurden die inneren Antrittsstufen mit einer Markierbeleuchtung ergänzt und sicherheitstechnisch aufgerüstet. Die letzten Bildflächen wurden retuschiert, sich an den Fresken lösende Bereiche wurden nachgesichert und befestigt. Das Beleuchtungssystem wurde in einem 2. Schritt justiert und mit einem Beleuchtungsprogramm hinterlegt, das ermöglicht, dass einzelne Motive bei Führungen besonders hervorgehoben werden können. Auch kann, und dies ist nicht unwesentlich, die Fixierung und der Verwerfungsgrad der Fresken regelmäßig geprüft werden.
 
 
2013 wurden auch erste Veranstaltungen im Kaisersaal durchgeführt. Hierzu war sogar ein Konzertflügel über das Glockenloch in den Saal transportiert worden. Die neuen Konstruktionen zum Abheben der Glasverschlussplatten haben sich hierbei mehrfach bewährt. Zur Durchführung der Veranstaltungen wurden 160 Stühle angeschafft, die z.Z. frei im Saal gelagert sind. Im Rahmen einer Planung zur Aufstellung von „dauerhaften“ Sitzgelegenheiten, als Ruhebänke für ältere Besucher, wurde ein Paraventsystem konzipiert, das die Bestuhlung, Tische und übrige erforderliche Materialien aufnehmen kann. Dieses ist gerade im Bau und dürfte bis zur Eröffnung 2014 fertiggestellt sein. Im Turm und an der Aussichtsplattform wurden ebenfalls verschiedene Umbauten vorgenommen. Durch Wassereintrag belastete Bauteile wurden durch zusätzliche Abdichtungsmaßnahmen ergänzt. Die sicherheitstechnischen Gerätschaften wurden auch in einem „Ernstfall“ geprüft. Noch vorhandene Lücken wurden beseitigt. Die sicherheitstechnische Ausstattung befindet sich zurzeit in einem modernen, dem letzten technischen Stand angepassten Zustand.
 
 
Am Turm selbst wurden die Natursteinarbeiten abgeschlossen. Die Stützen in den Bi- und Triforien, die geschädigt waren, wurden ausgetauscht. Mit einer Ultraschalluntersuchung konnten hier zerstörungsfrei aufschlussreiche Erkenntnisse gewonnen werden. Die Fensterbänke wurden überarbeitet und neu verbleit. Alle Bereiche wurden in historischen, bauwerksverträglichen Methoden und Arbeitsweisen ausgeführt. Der gesamte Süd-Westturm ist jetzt neu verfugt, gereinigt und technisch für die Zukunft gerüstet.
 
 
Das Gerüst wurde am gesamten Dom abgebaut. Seit vielen Jahren kann man den Dom wieder in seiner gesamten Größe bei einem Rundgang wahrnehmen.
 
 
Die Zwerggalerie wurde durch ein Seilsystem gesichert und ergänzt. Revisionsarbeiten können jetzt sicher ausgeführt werden. Der gesamte Umgang um den Dom ist jetzt mit einer „laufenden“ Sicherung eingerichtet.
 
 
Die Windfänge wurden neu gestaltet und mussten sich im Betrieb ebenfalls bewähren. Sie erforderten und erfordern immer noch umfangreiche Arbeiten. Der hohe Besucherstrom führt zu einer gewaltigen Materialbelastung.
 
 
Aufgrund unserer Erfahrung durch die LED-Beleuchtung und der neuen technischen Entwicklung war es möglich, die alte anfällige und wartungsintensive Beleuchtung in der Afra-Kapelle, der Krypta und dem Hauptschiff auf ein energiesparendes, modernes Beleuchtungskonzept mit LED-Strahlern umzurüsten. Der Energiebedarf konnte um 9/10 reduziert werden. Die monatlichen Wartungszyklen konnten auf halbjährliche Prüfungsgänge reduziert werden. Neben diesen Arbeiten gab es noch täglich immer wiederkehrende Wartungsarbeiten, die aber zum Alltag gehören und bei einem Gebäude dieser Größe nie aufhören werden.
 

Was ist für 2014 geplant:
 
Aufgrund der angespannten Finanzlage und der umfangreichen Arbeiten, die immer wieder neu am Bestand entstehen, werden 2014 wohl weniger „sichtbare“ oder besser augenfällige Arbeiten durchgeführt werden.
 
Besonders wichtig sind die restlichen Fensterarbeiten am Westbau, noch ca. 15 Fenster sind zu erneuern. Die Fenster im Hauptschiff weisen umfangreiche Schäden auf und müssen dringend ebenfalls technisch saniert werden. Fast die gesamte Verbleiung ist an diesen Bauteilen zu erneuern.
 
Die Vorhalle des Westbaus wird untersucht. Wir werden ein Renovierungs- und Reinigungskonzept erarbeiten und werden die abschnittsweise Ausführung untersuchen.
 
Im nördlichen Seitenschiff wird ein Gerüst aufgestellt. Malerarbeiten, die vor ca. 10 Jahren unterbrochen wurden, sollen abgeschlossen werden. Diese Maßnahmen sollen in ein Revisionskonzept eingebunden sein, dass fortlaufend Renovierungs-, Reinigungs- und Kontrollarbeiten ermöglicht.
 
Im Bereich der Windfänge ist ein Neupositionieren der Weihwasserbecken angedacht.
 
Insgesamt soll in 2014 nach dem großen Umbau des Kaisersaals und der Aussichtsplattform eine Bestandsaufnahme und Neuplanung der anstehenden Maßnahmen erfolgen.
 
Eine Neuorganisation der Sekundärmöblierung und des Besucherleitsystems ist auch geplant.
 
Zu den dringlichsten Maßnahmen in den nächsten Jahren gehört vor allem der Nord-West Turm sowie der obere Giebelbereich des Westbaus. Auch die Sockelflächen stehen an. Ein Rückbau der Installation und das Auslagern von Bautechnik lassen sich mittelfristig nicht vermeiden. Die Sakristei wird einen neuen Aufzug benötigen und das gesamte Dach erreicht das Ende seiner technischen Lebensdauer.
 
Trotz aller täglichen Arbeiten wird es also immer etwas zu tun geben. Und trotz aller Mühen bringt der Erhalt einer solchen Kathedrale doch mehr für uns wie es beim einfachen Aufzählen der Arbeiten erscheint.
 
An dieser Stelle auch nochmals meinen ganz herzlichen Dank an alle Mitglieder. Ohne Ihre Leistung wäre sicherlich nur ein Teil der geleisteten Arbeiten möglich gewesen und der Dom würde sich nicht in dieser imposanten Gestalt präsentieren können.
 
Mario A. Colletto
Dombaumeister
 
 
Vortrag des Dombaumeisters gehalten anlässlich
der Mitgliederversammlung des Dombauvereins am 15. März 2014

Ein neuer Dombaustein zu Gunsten des Domes: Der Domgeist

Entstanden in Zusammenarbeit mit der renommierten Destillerie Thomas Sippel / Weisenheim am Berg

Der Domgeist

Der neue "Domgeist" des Dombauvereins Speyer in zwei edlen Sorten

Am 9. Dezember 2013 wurde im Blauen Salon der Bischöflichen Finanzkammer in Speyer ein neuer Dombaustein präsentiert. Der "Domgeist", entstanden in Zusammenarbeit mit der mehrfach preisgekrönten Destillerie Thomas Sippel aus Weisenheim am Berg, wird ab sofort die Palette der Dombausteine erweitern. Der Vorsitzende des Dombauvereins, Dr. Wolfgang Hissnauer, konnte neben Herrn Thomas Sippel und Frau Sandra Bitz von der Destillerie auch den Speyerer Weihbischof Otto Georgens begrüßen.

Der Domgeist ist ab sofort in zwei edlen Sorten erhältlich:

Domgeist Edelbrand Roter Williams Christ,
destilliert aus der seltenen Roten Williams Birne. Es handelt sich um einen sehr aromatischen und fein duftenden Williams für den anspruchsvollen Gaumen.
 
und
 
Domgeist Pfälzer Feigen Likör,
ein Likör der sehr typisch für die Pfalz ist, liegt es sehr nahe aus einer der ältesten Früchte einen wunderbar fruchtigen Feigenlikör zu kreieren.
 
 
 
Das Produkt ist Ergebnis der Kooperation zwischen der Destillerie Thomas Sippel und dem Dombauverein Speyer. Mit seiner Initiative unterstützt Thomas Sippel wirkungsvoll den Erhalt der Speyerer Kathedrale.

 
Die Preise
 
Domgeist Edelbrand Roter Williams Christ,        0,35 Liter        28 Euro
 
Domgeist Pfälzer Feigen Likör,                             0,35 Liter        17 Euro
 
 
 
Die Verkaufsstellen
 
Destillerie Thomas Sippel, Bobenheimer Weg 2, 67273 Weisenheim am Berg
Telefon: 06353 93046; E-Mail: info@destillerie-sippel.de; Internet: www.destillerie-sippel.de
 
Weingut Holz Weisbrodt, Leistadter Straße, 67273 Weisenheim am Berg
Tel. 06353 93610; E-Mail: info@holz-weisbrodt.de
 
Weinhaus am Sonnenberg, Leistadter Straße, 67273 Weisenheim am Berg
Tel. 06353 1022, E-Mail: info@winzer-sonnenberg.de
 
Haus der guten Weine, Römerplatz 13, 67098 Bad Dürkheim
Tel. 06322 955331; E-Mail: info@weinsensorik.de
 
 
Dombauverein Speyer, Geschäftsstelle, Edith-Stein-Platz 8, 67346 Speyer
Telefon: 06232 102116; Fax: 06232 102117; E-Mail: dombauverein@bistum-speyer.de
 
Das Porto für den Versand beträgt acht Euro
 
 
 
Der Erlös für den Dombauverein
 
Zur finanziellen Unterstützung der aufwendigen Domrestaurierung gehen pro Flasche 4,00 € an den Dombauverein Speyer.
 

Der neue Domkalender

Der Domkalender 2014

Die Perspektiven, unter denen sich die Speyerer Kathedrale betrachten lässt, sind unerschöpflich. Deshalb gibt es ab dem 13. Juni 2013 für das Jahr 2014 einen neuen Domkalender. Waren es in den früheren Kalendern des Dombauvereins Speyer Wahrnehmungen des Domes durch Künstler, die Betrachtung der tausendjährigen Geschichte dieses Gotteshauses mit ihren Glanz- und Schicksalszeiten oder die Fokussierung auf das Gebäude und seine Details selbst, so sollen für das Jahr 2014 Einzigartiges, Besonderheiten, manchmal sogar Superlative in Erinnerung gerufen werden, die eng mit unserer Kathedrale verknüpft sind.

Die Themen des Domkalenders „Der Kaiserdom zu Speyer 2014“ der reich mit bunten Bildern ausgestattet ist, sind:
•Der Höhepunkt der romanischen Architektur
•Canossa und die prachtvolle Erweiterung des Domes
•Die längste Kirche der Christenheit
•Die Machtfülle Kaiser Heinrichs III.
•Der Schutz der Juden
•Die älteste Grabeskrone des Mittelalters: Konrad II.
•Die Zwerggalerie als neuartiges architektonisches Element
•Erstes Speyerer Stadtrecht
•Codex Aureus Spirensis
•Die Herrschergrablege des Reiches
•Der letzte große Kirchenbau der geeinten Christenheit
•Das Gesangbuch von 1599

Der besondere Wert des Kalenders erschließt sich auf dessen Rückseite. Wo auf der Vorderseite interessante bis seltene Bilder zu finden sind werden auf der Rückseite eines jeden Kalenderblattes interessante wissenschaftliche Erläuterungen zum jeweiligen Thema gegeben, zum Teil ergänzt durch weitere Bilder. Diese Beiträge stammen von namhaften Wissenschaftler(inne)n und Kennern der Speyerer Kathedrale und bieten so zusätzliche gewinnbringende Informationen.

Der Kalender hat das Format 40 x 30 cm und kostet 19,90 Euro. (Bei Bestellung über die Geschäftsstelle zzgl. 5 Euro Porto & Versand)

Den neuen Domkalender können Sie in Speyer an folgenden Stellen kaufen bzw. bestellen:

Geschäftsstelle des Dombauvereins
Edith-Stein-Platz 8
67346 Speyer
dombauverein@bistum-speyer.de
Telefon:06232 102 116
Fax:06232 102 117

Buchhandlung Oelbermann
Wormser Straße 12 und im Historischen Museum der Pfalz, Domplatz 4
67346 Speyer
Telefon 06232 60230
Fax06232 602330
info@oelbermann.de

Buchhandlung OSIANDER Speyer
Wormser Straße 2
67346 Speyer
Telefon 06232 60540
Fax06232 605421
speyer@osiander.de

Spei'rer Buchladen
Korngasse 17
67346 Speyer
Telefon 06232 72018

Dompavillion am Kaiserdom
Inh. Maria Franz
Domplatz
67346 Speyer
Telefon 06232 9802400


Der Kalender „Kaiserdom zu Speyer 2014“ ist ein idealer Begleiter durch das Jahr 2014 und darüber hinaus ein schönes Geschenk für Kunden, Geschäftspartner, Bekannte und Freunde.

Verkaufsstart:13. Juni 2013

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Die Domwein-Edition 2013

Die Domwein-Edition 2013

Eine gelungene Komposition besonderer Pfälzer Weine

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