Der Dom zu Speyer

Dombauverein Speyer

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20 Jahre Dombauverein:

Mitgliederversammlung des Dombauvereins am 14. März 2015

Mit großem Interesse der zahlreich erschienenen Mitglieder startete die Veranstaltung mit Grußworten vom Oberbürgermeister der Stadt Speyer, Hansjörg Eger, dem Bischof des Bistums Speyer, Dr. Karl-Heinz Wiesemann und dem stellvertretenden Vorsitzenden der Europäischen Stiftung Kaiserdom. Alle drei Herren brachten die schätzenswerte Arbeit des Dombauvereins für die Stadt Speyer, den Beitrag zum Domerhalt und die gute Kooperation zwischen Europäischer Stiftung und Dombauverein zum Ausdruck.
Nach dem Geschäfts- und Kassenbericht erfolgte die Entlastung des Vorstandes. So war der Weg für die anstehenden Neuwahlen des Vorstandes frei.

Mitgliederversammlung

Der neu konstituierte Vorstand des Dombauvereins Speyer (v.l.n.r.): Der Vorsitzende Dr. Wolfgang Hissnauer, die stellvertretende Vorsitzende Dr. Barbara Schmidt-Nechl, Domkapitular Matthias Bender, Gabriele Fischer, Domkustos Peter Schappert, Martina Gregor-Ochsner, Dr. David Hissnauer, Winfried Szkutnik, Dombaumeister Mario Colletto. Es fehlen: Dr. Benedikt Raether, Markus Trescher. Foto: Franz Gabath

Dankenswerterweise hatte der Speyerer Oberbürgermeister, Hansjörg Eger die Leitung des Wahlprozesses übernommen. Neu gewählt in das Gremium wurden als Beisitzerinnen Gabriele Fischer und Martina Gregor-Ochsner. Als Beisitzer wurde ferner Markus Trescher gewählt. In ihrem Amt als Beisitzer wurden bestätigt Dr. David Hissnauer und Dr. Benedikt Raether. Winfried Szkutnik wurde als Schatzmeister in seinem Amt bestätigt, ebenso Dr. Barbara Schmidt-Nechl als Schriftführerin. Ihr wurde auch das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden übertragen. Wiedergewählt wurde auch der langjährige Vorsitzende Dr. Wolfgang Hissnauer. Alle Kandidatinnen und Kandidaten wurden von der Mitgliederversammlung einstimmig in ihre Ämter berufen. Mit großem Applaus wurde Gudrun Lanig aus ihrem Amt als Stellvertreterin verabschiedet. Sie gab nach 20jähriger Mitgliedschaft im Vorstand ihr Amt an Barbara Schmidt-Nechl weiter. Ebenfalls verabschiedet wurde Markus Hoffmann, der aus beruflichen Gründen nicht erneut kandidieren konnte.

Mitgliederversammlung

Die langjährige stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes des Dombauvereins bekommt ihr Abschiedsgeschenk überreicht: eine Nachbildung des Kreuzes von Papst Johannes Paul XXIII aus dem am Domportal angebrachten Relief.

Der Verein zählt mit Stichtag 31. Dezember des vergangenen Jahres 2770 Mitglieder. Er wird auch im Jubiläumsjahr 2015 seine Arbeit unter großem Engagement mit zahlreichen Veranstaltungen für interessierte Bürgerinnen und Bürger, natürlich auch für seine Mitglieder fortsetzen. Aktuell stehen hier die Präsentation der neuen Domweine am 09. April und die gemeinsame Veranstaltung von Dombauverein und Europäischer Stiftung Kaiserdom am 13. April an, bei der die große Domrestaurierung in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in den Blick genommen wird.
Als neue Dombausteine wurde auf den der Öffentlichkeit bereits vorgestellten Domführer für Kinder „Ein Besuch im Speyerer Dom“ hingewiesen als auch ein Ausblick auf den neuen Domkalender 2016 gegeben.
Der Vorsitzende dankte allen Beteiligten und betonte zum Schluss der Versammlung die Aufgabe für alle Bürgerinnen und Bürger den Erhalt des Domes durch Mitgliedschaft im Dombauverein und Spenden zu unterstützen, getreu dem Motto des Vereins „Der Dom braucht viele Freunde“.

Vortrag des Vorsitzenden des Dombauvereins Speyer, Dr. Wolfgang Hissnauer, anlässlich des 20 jährigen Jubiläums des Dombauvereins

Die Dombauvereine des Kaiser- und Mariendoms in Speyer

Vortrag I

Die Gründung des ersten Dombauvereins
 
„Der Gedanke von mir, dass wenn des Kaiserdoms Inneres verziert seyn wird, auch dessen Vorderseite hergestellt werden möchte, welches zu bewirken ein Dombauverein entstehen zumachen, da ich kein Antrag mehr, wie ich vorgehabt, an die Stände zu dieser Herstellung bringen kann.“ Diesen Satz schreibt Ludwig I., der von 1825 bis 1848 bayrischer König war am 24. August 1852, also vier Jahre nach dem Ende seiner Regentschaft, an Bischof Nikolaus von Weis.
 
Dabei schien die Satzung des Kölner Dombauvereins wie es in den zeitgenössischen Dokumenten heißt  „geeignet, die des Speyerischen zu werden“.
 
Das „Anzeigeblatt der Kreis-Hauptstadt Speyer“ informierte bereits ein Jahr später, im Herbst 1853, die Bevölkerung über diese Initiative. Die Vereinsgründung des Dombauvereins in Speyer erfolgte dann am 12. Oktober 1853.

Ein Original dieses königlichen Gründungsaufrufs zum Dombauverein Speyer befindet sich seit 2004 im Besitz des Dombauvereins. Zu verdanken hat unser Verein diesen „Schatz“ seinem engagierten Mitglied, Klaus-Uwe Belendorff, Inhaber des Antiquariats Bücherwurm, unweit vom Dom gelegen.
 
Der letzte Rechenschaftsbericht des ersten Speyerer Dombauvereins erschien fünf Jahre nach seiner Gründung am 15. Oktober 1858.
 
Der Kölner Dombauverein war bereits 1842, also 11 Jahre früher mit 5000 Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen worden. Noch vor unserem ersten Dombauverein erfolgte die Gründung eines Vereins mit gleichen Zielen in Aachen (1847).
 
Vier Jahre nach der Konstituierung des Speyerer Vereins wurden im Jahr 1857 Dombauvereine in München, Mainz und Worms gegründet.

Vortrag III

Die Gründung des zweiten Dombauvereins
 
Am 7. November 1928 konstituierte sich der zweite Dombauverein. Jedoch war die Domsanierung bereits nach wenigen Jahren abgeschlossen und der Verein nicht mehr tätig.
 
Im Jahr 1958 wurde der daher formal noch bestehende Dombauverein dann wieder reaktiviert. Während eines Festakts im Alten Stadtsaal wurde er am 9. März 1958 wieder neu gegründet.
 
 
 
Die Gründung des dritten Dombauvereins
 
Im Jahr 1994 lud der damalige Domdekan Hugo Büchler mit seinem Schreiben vom 07. Juni 1994 zu einem ersten Treffen des Gründungskreises in das Friedrich-Spee-Haus ein, um „den Aufbau des dritten Dombauvereins zu betreiben“.
 
Am 13. September 1994 erfolgte das zweite Treffen des Gründungskreises. In dieser Sitzung wurde ein Satzungsentwurf diskutiert und so die eigentliche Gründungsversammlung eingeleitet.
 
Am 10. März trafen sich 73 Damen und Herren wiederum im Friedrich-Spee-Haus, um den (dritten) Dombauverein aus der Taufe zu heben. Die Tagesordnung der Versammlung, die um 18:30 Uhr begann, stand unter dem Hauptthema „Aussprache und Gründung“ und hatte folgende Punkte:
  • Beratung des Satzungsentwurfs
  • Gründung des Vereins und Verabschiedung der Satzung
  • Wahl des Vorstandes
  • Beschlussfassung über den Jahresbeitrag (50 DM für natürliche Personen und 200 DM für Juristische Personen).

Unter „Verschiedenes“ heißt es im Sitzungsprotokoll: „Bankdirektor Wolfgang Noe unterrichtet die Gründungsversammlung von einer Telefonkarte, die von der Volksbank vorfinanziert wird und in ca. acht Wochen erscheint. Der Erlös fließt dem Dombauverein zu.“ Damit war bereits in der Gründungsversammlung der erste Dombaustein geboren.
Dr. Thomas Segiet, heißt es ferner in diesem Protokoll, wirbt für weitere Bausteinmaßnahmen, die der Domsanierung zu Gute kommen.
 
Den Abschluss der Versammlung bildete ein Lichtbildervortrag des damaligen Dombaumeisters Diplom-Ingenieur Alfred Klimt über die anstehenden Restaurierungsmaßnahmen.
 
Die Gründungsversammlung schloss um 21:57 Uhr.
 
 
 
 
Ich habe über ein Stück Geschichte unserer Dombauvereine berichtet, die zum Dom gehören wie der Erhalt unseres Kaiser- und Mariendomes immer im Mittelpunkt unseres Vereins und seiner Mitglieder steht und stehen wird.
 
Reflektiert man die Zeiten, in denen der jeweilige Dombauverein aktiv war, so zeigt sich, dass die erste Vereinsgründung nur fünf Jahre Bestand hatte.
 
Der zweite Dombauverein von 1928 ausgehend, bestand „nur wenige Jahre“ und war nach seiner Reaktivierung noch 13 Jahre tätig.
 

Der dritte Verein erweist sich mit nunmehr 20 Jahren seit seiner Gründung daher als die bis jetzt dauerhafteste Einrichtung, vielleicht auch deswegen, weil sich die Erkenntnis eingestellt hat, dass so ein gewaltiges Bauwerk einer permanenten Sorge bedarf und man nicht in Restaurierungszeiten oder –abschnitten denken sollte.

Vortrag V

Meine sehr verehrten Damen und Herren Gründungsmitglieder, liebe Gäste dieses Gedenkens und Dankens:
 
Der Vorstand des Dombauvereins dankt heute den Gründungsmitgliedern dafür, dass Sie bei der Einrichtung des Dombauvereins vor zwanzig Jahren mitgewirkt und viele Jahre, nämlich bis heute, diesen mitgetragen haben. Neben den Zielen des Dombauvereins
·         Menschen, denen der Speyerer Dom am Herzen liegt, zusammenzuführen,
·         den aufwendigen Domerhalt finanziell zu unterstützen und
·         zum Erhalt der Kunstwerke des Domes beizutragen
kommt es darauf an, dass wir bei aller Multikulturalität und Pluralität helfen müssen, ein Gotteshaus zu erhalten, um es an die uns nachfolgenden Generationen weiterzugeben.
 
Deswegen darf sich der Dombauverein auch nicht auf seinen Erfolgen ausruhen, sondern muss immer mehr Menschen für diese Kathedrale gewinnen. Denn was wäre dieser Verein ohne die Menschen die ihn tragen? und was wäre dieser Vorstand, wenn er aus seinen Mitgliedern und Aufgaben nicht die Kraft gewönne, diese Arbeit ehrenamtlich mit aller Energie zu leisten.
 
 
Der Dom braucht viele Freunde!
 
 
 
Quellen:
Ritter, Karl-Markus; 1998; S. 2-13.
Neue Westfassade: „…welche zu bewirken ein Dombauverein entstehen zu machen“, Ein Blick in die Geschichte des Dombauvereins
In: Verkehrsverein Speyer (Hrsg.)
Speyer. Das Vierteljahresheft des Verkehrsvereins in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung
 
Original-Dokumente im Zusammenhang mit der Gründung des 3. Dombauvereins
 
 
 

Wolfgang Hissnauer                                                                                              10. März 2015

Im Dom Großes entdecken

Dombauverein Speyer stellt Domführer für Kinder vor – Bischof Dr. Wiesemann lobt interaktiven Ansatz

Präsentation Kinderdomführer

Der Vorsitzende des Dombauvereins Dr. Wolfgang Hissnauer (Mitte) präsentierte gemeinsam mit Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann (links) und Domdekan Dr. Christoph Kohl den neuen Domführer für Kinder. Foto: Friederike Walter

Speyer (is). Spannende Details statt trockener Baugeschichte: Mit einem neuen Domführer für Kinder will der Dombauverein Kinder im Grundschulalter für das Bauwerk begeistern. „Wir wünschen uns, dass Kinder mit Unterstützung dieses Buches eine Beziehung zu dieser Kirche aufbauen“, so der Vorsitzende des Dombauvereins, Dr. Wolfgang Hissnauer bei der öffentlichen Vorstellung des Kinderführers. „Ich bin froh, dass nun ein aktueller Domführer für Kinder vorliegt“ so Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann. Er lobte insbesondere den interaktiven Ansatz, der Kinder in ihrer Wahrnehmung ernst nehme: „Kinder nehmen Großes wahr, wollen staunen und tiefer begreifen.“ Auch Domdekan Dr. Christoph Kohl, gleichzeitig Leiter der Abteilung Schulen, Hochschulen und Bildung, betonte, dass es wichtig sei „die Kinder auf Entdeckungsreise zu schicken und nicht auf alles eine bereits fertige Antwort zu liefern.“ Dadurch werde die Wahrnehmung geschult und ein größerer Zusammenhang können sich erschließen.“

Das handliche, 36 Seiten umfassende Büchlein ist wie eine Führung durch den Dom angelegt. Auf einer ausklappbaren Übersicht sind die 13 Stationen gekennzeichnet. Start ist am Hauptportal, wo der Brezelferdinand die Kinder empfängt. Er ist die Leitfigur, die die Mädchen und Jungen gewissermaßen an die Hand nimmt und durch die Kathedrale begleitet. Das Buch geht unter anderem auf die Baugeschichte ein und erklärt, warum der Grundriss des Doms kreuzförmig ist und welche Zahlensymbolik dem Bau zugrunde liegt. Es verrät, was es mit dem Sonnenfenster auf sich hat und was Reliquien sind. Der Kinder-Domführer zeigt die Grablege der Kaiser, die Afra-Kapelle sowie die große Orgel. Um die jungen Leser einzubeziehen, stellt der Domführer Fragen, etwa ob das Bronzeportal so schwer ist wie ein, drei oder fünf Autos. Im Anhang sind die wichtigsten Begriffe erläutert. Außerdem verweisen QR-Codes auf zusätzliche Informationen und verlinken zur Dom-App, zum virtuellen Kaiserdom, zu den Internetauftritten des Dombauvereins, des Bistums, der Dommusik und des Historischen Museums. Die Texte sind kurz gehalten, damit sie die Mädchen und Jungen leicht erfassen können. Viele Bilder illustrieren das Geschriebene. Der Domführer soll nicht nur Begleiter vor Ort sein, sondern auch Kindern das Bauwerk zeigen, die noch nicht im Dom waren. Autoren sind Mitarbeiter des Bistums, Grundschullehrer sowie Wolfgang Hissnauer vom Dombauverein. Das Vorwort lieferte Bischof Karl-Heinz Wiesemann.
„Ein Besuch im Speyerer Dom. Der Brezelferdinand auf Entdeckungsreise“ (ISBN-Nummer 978-3-9816790-0-7) ist ab sofort für 5 Euro in den Speyerer Buchläden erhältlich.

Text: Friederike Walter / Yvette Wagner

 
2. Kaiserdom-Cup
 
 
Sehr geehrte Sponsoren und Freunde des Speyerer Domes,
 
 
der Dombauverein Speyer e.V. veranstaltet den 2.Kaiserdom-Cup am
 
 
 
13. Juni 2015
 
im
 
Golfpark Kurpfalz
Kohlhof 9
67117Limburgerhof
 
 
 
 
Der komplette Erlös des Turniers, der Tombola, der Versteigerung sowie sämtliche Spendenbeiträge werden dem Dombauverein Speyer e.V. für den Erhalt des Speyerer Domes zur Verfügung gestellt.
 
Anbei finden Sie den Programmablauf sowie das Anmeldeformular. Bitte denken Sie daran, uns Ihr Logo zu mailen.
 
Besten Dank für Ihre Unterstützung!
 
Dr. Wolfgang Hissnauer
Vorsitzender des Dombauvereins

Dombauverein stellt für sein 20jähriges Bestehen in 2015
seinen Jubiläumssekt vor.
 

Jubiläumssekt I

Anselmann Merlot Rosé Sekt

Im Beisein prominenter Gäste stellte der Dombauverein einen neuen und hochwertigen Dombaustein vor: Einen Pfälzer Merlot Rosé Sekt, Jahrgang 2011. Neben der prachtvoll gestalteten Flasche sind besonders bemerkenswert die bereits erlangten Auszeichnungen: Die Silbermedaille Mondial du Rosé in Cannes 2014 und der Silberne Preis DLG 2014.

Weihbischof Otto Georgens lobte im Zusammenhang mit der Präsentation des Jubiläumssekts die unerschöpflichen Aktivitäten des Dombauvereins. Die Pfälzische Weinkönigin Laura Juiler zog einen Vergleich zwischen dem hohen handwerklichen Können der Erbauer des Domes und der Handwerkskunst bei der Herstellung eines so edlen Getränks. Der Schöpfer des Flaschenetiketts, Johannes Doerr, erläuterte seine Gedanken bei der Gestaltung des Bildes und Ralf Anselmann vom Weingut WernerAnselmann, Wein- und Sektkellerei in Edesheim erläuterte den Anwesenden in differenzierter Weise die Analysewerte und beschrieb ausführlich die klassische Flaschengärung des Jubiläumssekts.
 
 
Der Jubiläumssekt ist zum Preis von 9,50 Euro je Flasche ab sofort in der Geschäftsstelle des Dombauvereins, Edith-Stein-Platz 8 in Speyer erhältlich (Telefon: 06232 102116, Mail: dombauverein@bistum-speyer.de). In Kürze wird er auch in allen Verkaufsstellen zu erhalten sein in denen der Domsekt bislang erfolgreich angeboten wurde.
 
 
Der Dombauverein erhält je verkaufter Flasche einen Euro zum Erhalt der Speyerer Kathedrale.
 
Dieser Jubiläumssekt ist für Genießer eine Bereicherung, für Freunde und Bekannte ein schönes Geschenk, gerade auch vor Weihnachten und für Geschäftspartner ein sehr repräsentatives Präsent.

Der Brezelferdinand auf Entdeckungsreise

Ein Domführer für Kinder

Das handliche, 36 Seiten umfassende Büchlein ist wie eine Führung durch den Dom angelegt. Auf einer ausklappbaren Übersicht sind die 13 Stationen gekennzeichnet. Start ist am Hauptportal, wo der Brezelferdinand die Kinder empfängt. Er ist die Leitfigur, die die Mädchen und Jungen gewissermaßen an die Hand nimmt und durch die Kathedrale begleitet. Das Buch geht unter anderem auf die Baugeschichte ein und erklärt, warum der Grundriss des Doms kreuzförmig ist und welche Zahlensymbolik dem Bau zugrunde liegt. Es verrät, was es mit dem Sonnenfenster auf sich hat und was Reliquien sind. Der Kinder-Domführer zeigt die Grablege der Kaiser, die Afra-Kapelle sowie die große Orgel. Um die jungen Leser einzubeziehen, stellt der Domführer Fragen, etwa ob das Bronzeportal so schwer ist wie ein, drei oder fünf Autos. Im Anhang sind die wichtigsten Begriffe erläutert. Außerdem verweisen QR-Codes auf zusätzliche Informationen und verlinken zur Dom-App, zum virtuellen Kaiserdom, zu den Internetauftritten des Dombauvereins, des Bistums, der Dommusik und des Historischen Museums. Die Texte sind kurz gehalten, damit sie die Mädchen und Jungen leicht erfassen können. Viele Bilder illustrieren das Geschriebene. Der Domführer soll nicht nur Begleiter vor Ort sein, sondern auch Kindern das Bauwerk zeigen, die noch nicht im Dom waren. Autoren sind Mitarbeiter des Bistums, Grundschullehrer sowie Wolfgang Hissnauer vom Dombauverein. Das Vorwort lieferte Bischof Karl-Heinz Wiesemann.

Text: Friederike Walter / Yvette Wagner

Der Kinderdomführer

„Ein Besuch im Speyerer Dom. Der Brezelferdinand auf Entdeckungsreise“ (ISBN-Nummer 978-3-9816790-0-7) ist ab sofort für 5 Euro in den Speyerer Buchläden erhältlich.

Der Domkalender 2016

Domkalender 2016

Der Dombauverein wird im August 2015 einen Domkalender mit nur 800 Exemplaren Auflage herausgeben, auf dessen Erscheinen wir bereits jetzt aufmerksam machen wollen. Erstmals wird der Kalender je 6 Bilder vom Inneren und Außenaufnahmen des Domes zeigen, die mit einer Drohne gemacht werden. Ein außergewöhnliches technisches Medium das bereits in der Bauforschung am Dom Einzug gehalten hat, bisher aber noch nie für einen Kalender über die Speyerer Kathedrale eingesetzt wurde. Mit dem Kauf dieses Kalenders der 25 Euro kosten wird, erhalten Sie nicht nur eine wunderschöne Darstellung unserer Kathedrale, sondern tun auch viel Gutes für den Domerhalt. Hier können Sie den neuen Domkalender bereits vorbestellen.

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Der Jubiläumssekt 2015

Jubiläumssekt

Ein besonderer Sekt zum Jubiläum des Dombauvereins

Die Domwein-Edition 2014

Die Domwein-Edition 2013

Eine gelungene Komposition besonderer Pfälzer Weine

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